Ist das Ende näher als wir denken?

Dies ist die Predigt vom Sabbatgottesdienst am 22. Februar in Blaubeuren-Asch.
Bruder Tobias spricht über Endzeitprophetie, im Speziellen über „Babylon“. Basierend auf einem vergleichenden Bibelstudium schlägt er vor, dass wir in Bezug auf Babylon gegenwärtig mehr noch als nach Rom in Richtung eines anderen Orts blicken sollten, wodurch die endzeitlichen Ereignisse umso näher heranrücken.

4 Kommentare zu „Ist das Ende näher als wir denken?

  1. Guten Tag zusammen, hallo Tobias

    danke für die Predigt, welche ich mit Interesse verfolgt habe. Hat es doch einiges bewegt in mir:

    – Der Tag des Herrn, ein mehr als wichtiger Punkt:
    wie er, der Tag anfängt und auch, wie er endet.
    Sind es nicht 1000 Jahre von der Wiederkunft bis dahin, wo das neue Jerusalem sich wieder nähert (2. Wiederkunft)…, das Feuer die Sünde verbrennt und auslöscht? Was sagt ergänzend die Offenbarung dazu?

    Und zu der „anderen Thematik“, wie auch der Hure auf dem Tier, dem 6. und 8. Tier, war ich bis vor Monaten ebenso unschlüssig bis verwirrt. „Blöderweise“(;-) hat mich ein Youtube-Video von Olaf Schröer erheblich weiter gebracht. Wenn du/ihr es noch nicht kennt, hier der Link:


    Kommende Ereignisse 14

    Gerne stimme ich mit ein, daß es nicht darauf ankommt, möglichst viele Videos dieser „Art“ zu sehen, sondern eher daum, daß die „Füße im Jordan landen“ – als „unser Teil“, damit der Herr …

    Gottes Segen und möge Sein Friede mit uns sein,
    Ralf.

    Liken

    1. Lieber Ralf,

      vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich sehe die ganze Thematik nicht als „abschließend geklärt“ an, insofern ist Gedankenaustausch immer willkommen. Was den „Tag des Herrn“ angeht, so macht es sicherlich Sinn, die Zeit bis zum Abschluss des Gerichts – wenn auch der Tod und der Hades in den Feuersee geworfen werden (Off 20,14) – dazu zu rechnen. Da es beim Tag des Herrn (auch: „Tag des Zorns“, vgl. 5Mo31,17; Ps110,5; Spr11,4 usw.) immer um das Gericht Gottes geht, setzt dieser letzte, globale Tag des Herrn wohl spätestens mit den Plagen ( = Zornesschalen, vgl. Off16) ein.
      Was die Vision der Hure auf dem Tier betrifft: Diese muss vielleicht nicht allzu streng allegorisch gedeutet werden – zumindest ist das Tier nicht nur Staatsmacht, sondern hat auch religiöse Züge, und die Babylon repräsentiert nicht nur die abgefallene Kirche(n), sondern steht auch für Kultur, Wirtschaft und Politik, wie in Off 18 deutlich wird. Jedenfalls müssen der Drache, das Tier und der falsche Prophet (Off16,13) die maßgeblichen Akteure Babylons sein und bis zu seiner Zerstörung ganz am Schluss auch bleiben, wenn das Tier und der falsche Prophet von Christus und seinem Heer in der letzten Schlacht („Harmagedon“) besiegt und in den Feuersee geworfen werden (Off 19,20). Dieses Gericht wird sich wohl in sehr kurzer Zeit ereignen und auch von sprichwörtlichen kriegerischen Auseinandersetzungen innerhalb Babylons geprägt sein (das Tier und die Hörner gegen die Hure, Off17,16.17).
      Ich wollte in meinem Beitrag darauf hinweisen, dass Babylon gegenwärtig und bis zum Ende der Gnadenzeit (Off22,11) besonders deutlich durch die Politik und Kultur der USA für die Bevölkerung der ganzen Welt sicht- und spürbar ist, während die (zweifelsohne vorhandene und prägende) Macht des Papsttums (des Tiers selbst = „ein Achter“? Vgl. Off17,11) möglicher Weise erst etwas später für alle offenbar wird.

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      1. Wahrlich, lieber Tobias.

        ist das Studium der Offenbarung eine Herausforderung. Die erste Chance, die wir beide haben, um Gewißheit zu erlangen, wird dann in den 1000 Jahren sein. Ich hoffe, ich werde dann bei dir sein.

        Und die nüchterne, nahezu mathematisch-statische „Betrachtungsweise“ von Bruder Schröer hat, zumindest für mich, eine außerordentliche Annäherung an die Wahrheit – insbesondere, weil er auch realistisch unsere, seine Fehlbarkeit in Betracht zieht, wenn es um die Dinge geht, welche noch in der Zukunft sind.
        Doch so weit weg ist er doch nicht von deiner, wie auch von mir angenommenen, Betrachtung, daß es um Mächte geht – politische, geistige, wie geistliche.

        Leider ist das Medium Blog (oder auch Mail) nicht wirklich geeignet, solche tiefen Thematiken im „Austausch“ zu „bearbeiten“.

        Wer weiß, vielleicht ergibt sich die Gelegenheit, daß wir bei Zeiten im persönlichen Gespräch noch vor den Tausend Jahren gemeinsam in diese Tiefe gehen können.

        Lieben Dank für deine Antwort und Worte,
        Ralf.

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