J7-Aktionswoche in Regensburg

Liebe Geschwister und Interessierte,

Pr. Luis Castro (Dendra Mission) hat wieder eine Aktionswoche organisiert – diesmal in Regensburg. Sie geht diesmal fast 2-Wochen lang (25.10.-6.11.). Das wurde so eingerichtet, da sich die Herbstferien von Österreich und Süddeutschland leider nicht überschneiden. Es werden also viele früher abreisen oder später kommen – das ist so eingeplant. Auch wenn die Veranstaltung sich in besonderer Weise an junge Menschen richtet, gibt es kein Höchstalter. Jeder, der kommen und Erfahrungen im Outreach sammeln möchte, ist herzlich willkommen. Ich bin diesmal auch wieder dabei und werde mich über jeden von euch freuen, den ich dort treffen werde. 😊

Hier geht es zum Einladungsflyer mit allen relevanten Informationen.

Liebe Grüße

Mattis

Die himmlische Ordnung

Dies ist ein Auszug aus der Kompilation „Nur Bibel und Ellen White zur Lehre von Gott“, die von Luis Castro zusammengestellt wurde und unter dem Reiter Traktate angesehen und heruntergeladen werden kann.

Eph 4,6 — ein Gott und Vater aller, über allen und durch alle und in euch allen.

Joh 14,28 — Ihr habt gehört, dass ich euch sagte: Ich gehe hin, und ich komme zu euch! Wenn ihr mich lieb hättet, so würdet ihr euch freuen, dass ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater; denn mein Vater ist größer als ich.

1Kor 15,23-28 — Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat. Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod beseitigt. Denn »alles hat er seinen Füßen unterworfen«. Wenn es aber heißt, dass ihm alles unterworfen ist, so ist offenbar, dass derjenige ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei.

1Kor 11,3.7-9 — Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus. / Denn der Mann darf das Haupt nicht bedecken, weil er Gottes Bild und Ehre ist; die Frau aber ist die Ehre des Mannes. Denn der Mann kommt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann; auch wurde der Mann nicht um der Frau willen erschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen.

Eph 5, 22-33 — Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn; denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist; und er ist der Retter des Leibes. Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem. Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort, damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, sodass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas Ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei. Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber; wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebein. »Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«. Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde. Doch auch ihr — jeder von euch liebe seine Frau so wie sich selbst; die Frau aber erweise dem Mann Ehrfurcht!

Gott hat seinen Sohn gesandt, um der Menschheit sein eigenes Leben mitzuteilen. Christus erklärt: „Ich lebe durch den Vater“ [Joh 6,57], mein Leben und seins sind eins. „Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, er hat ihn verkündet.“ [Joh 1,18]. „Denn wie der Vater Leben in sich selbst hat; so hat er dem Sohn gegeben, Leben in sich selbst zu haben; und hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist.“ [Joh 5,26.27]. Das Haupt eines jeden Menschen ist Christus, wie das Haupt Christi Gott ist. „Und ihr gehört Christus, und Christus gehört Gott.“ [1Kor 3,23]. {HM June 1, 1897, par. 11}

Die Göttlichkeit Christi

Dies ist ein Auszug aus der Kompilation „Nur Bibel und Ellen White zur Lehre von Gott“, die von Luis Castro zusammengestellt wurde und unter dem Reiter Traktate angesehen und heruntergeladen werden kann.

Hbr 1,8.9 — aber von dem Sohn [sagt Gott (V.1)]: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts. Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten!«

Philipper 2,5-8 — Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

Joh 5,17.18 — Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke auch. Darum suchten die Juden nun noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch [den] Gott seinen eigenen Vater nannte, womit er sich selbst [dem] Gott gleich machte.

Die Natur verrät wirklich das Vorhandensein einer handelnden Kraft, einer immer gegenwärtigen Intelligenz, die im Rahmen ihrer Gesetzmäßigkeit tätig ist. Vater und Sohn wirken ununterbrochen im Naturgeschehen. Christus sagt: „Mein Vater wirket bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.“ (Joh 5,17). {PP 114.4 (1890) / PP 92.1}

Die ganze Nation nannte Gott ihren Vater, und wenn Jesus dies in derselben Weise getan hätte wie sie, wären die Pharisäer nicht so wütend gewesen. Aber sie beschuldigten Jesus der Gotteslästerung und zeigten somit, dass sie verstanden, dass Christus im höchsten Sinne Gott als seinen Vater beanspruchte. {RH March 5, 1901, par. 9}

Joh 19,7 — Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach unserem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat!page17image65498368

Joh 10,33 — Die Juden antworteten ihm und sprachen: Nicht wegen eines guten Werkes wollen wir dich steinigen, sondern wegen Gotteslästerung, und zwar weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu [einem] Gott machst!

Der Herr Jesus Christus, der eingeborene Sohn des Vaters, ist wahrhaft Gott in der Unendlichkeit, aber nicht in der Persönlichkeit. {Ms 116, 1905, par. 19}

Joh 5,26.27 — Denn wie der Vater das Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn verliehen, das Leben in sich selbst zu haben. Und er hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist.

Dan 7,13 — Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen; und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht.

Der Hochbetagte ist Gott der Vater. Der Psalmist sagt: „Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott!“ (Ps 90,2). Er ist es, die Quelle allen Seins, und die Quelle allen Gesetzes, der das Gericht leiten soll. {GC 479.2 (1888)}

Jesus erhielt alle Dinge von Gott, aber er nahm sie nur, um seinerseits wieder zu geben. So ist es auch in seinem Dienst im Himmel für alle Lebewesen: Durch Gottes geliebten Sohn fließt Leben vom Vater zu allen Geschöpfen; durch den Sohn fließt es in Lobpreis und freudigem Dienst wie eine Welle der Liebe zur großen Quelle allen Seins zurück. So wird durch Christus der Segenskreis geschlossen, der das Wesen des großen Lebensspenders und das Gesetz des Lebens verkörpert. {DA 21.2 (1898) / SDL 13.4}

Joh 10,17.18 — Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.

„In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“ (Joh 1,4). Nicht das physische Leben wird hier beschrieben, sondern die Unsterblichkeit, das Leben, das ausschließlich das Eigentum Gottes ist. Das Wort, das bei Gott war und selbst Gott war, hatte dieses Leben. Das physische Leben empfängt jeder Mensch. Es ist weder ewig noch unsterblich; denn Gott, der das Leben gibt, nimmt es auch wieder. Der Mensch hat keine Gewalt über sein eigenes Leben. Aber das Leben Christi war ungeliehen. Niemand kann ihm dieses Leben nehmen. „Ich selbst lasse es“ (Joh 10,18), sagte er. In ihm war Leben, ursprüngliches, ungeliehenes, unabhängiges Leben. Dieses Leben besitzt der Mensch nicht in sich selbst. Er kann es nur durch Christus empfangen. Er kann es nicht verdienen; es wird ihm als Gabe geschenkt, wenn er an Christus als seinen persönlichen Erlöser glaubt. „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ (Joh 17,3). Dies ist die für die Welt zugängliche Quelle des Lebens. {ST April 8, 1897, par. 2; 1SM 296.2 / vgl. FG1 312.2}

Christus wurde ausgestattet mit dem Recht, Unsterblichkeit zu verleihen. Das Leben, das er als Mensch hingegeben hatte, nahm er wieder auf und schenkte es der Menschheit. „Ich bin gekommen“, sagt er, „damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.“ (Joh 10,10). {YI August 4, 1898, par. 5; 1SM 302.2 / FG1 318.1}

Joh 8,58 — Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich! Schweigen ergriff die große Versammlung. Den Namen Gottes, der Mose geoffenbart worden war, um den Gedanken der ewigen Gegenwart auszudrücken, hatte dieser Rabbi aus Galiläa als seinen eigenen beansprucht. Er hatte behauptet, jener eine zu sein, der aus sich selbst existieren kann, jener, der Israel verheißen worden war und „dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist“ (Mi 5,1). […]. Weil er der Sohn Gottes war und sich auch dazu bekannte, wollten sie ihn vernichten. {DA 469.5, 470.1 (1898) / LJ 466.3-4}

[Joh 8,58 zitiert] Hier zeigt Christus ihnen, dass, obwohl sie sein Leben auf weniger als fünfzig Jahre schätzen könnten, sein göttliches Leben nicht durch menschliche Berechnungen berechnet werden könnte. Die Existenz Christi vor seiner Menschwerdung wird nicht in Zahlen gemessen. {ST May 3, 1899, par. 4}

Der eingeborene Sohn

Dies ist ein Auszug aus der Kompilation „Nur Bibel und Ellen White zur Lehre von Gott“, die von Luis Castro zusammengestellt wurde und unter dem Reiter Traktate angesehen und heruntergeladen werden kann.

Nun, Luzifer, er bemühte sich; er hatte Herrlichkeit in den himmlischen Höfen, aber er strebte nach Christi Platz neben Gott. Als nächstes wollte er Gott sein, aber das konnte er nicht erreichen. Christus war der eingeborene Sohn Gottes, und Luzifer, dieser herrliche Engel, führte einen Krieg um dieses Thema, bis er auf die Erde gestoßen werden musste. {Ms 86, 1910, par. 29-30} (Stenographischer Bericht)

Diese Tatsache würden die [gefallenen] Engel verdunkeln, dass Christus der eingeborene Sohn Gottes war, und sie kamen zu dem Schluss, dass sie Christus nicht konsultieren sollten. Ein Engel begann die Kontroverse und setzte sie fort, bis es unter den Engeln zur Rebellion in den himmlischen Höfen kam. {Lt 42, 1910, par. 3}

Der Herr wird bald kommen, und jede Seele, die sich vom Irrtum zur Wahrheit wenden möchte, wird einen erbitterten Kampf haben, um sich von Satans Streitwagen zu befreien und frei zu stehen, tatsächlich frei in Christus Jesus. O welch ein Geschenk hat Gott unserer Welt gemacht! Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Gott sandte seinen eigenen Sohn in Gestalt eines sündigen Fleisches, anfällig für körperliche Gebrechen, in allen Punkten versucht wie wir. Er war der Sohn des lebendigen Gottes. Seine Persönlichkeit begann nicht mit Seiner Inkarnation im Fleisch. {Lt 77, 1894, par. 9}

Joh 3,16-18 — Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.

Ein vollständiges Opfer wurde gemacht; denn „Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,“ — weder einen Sohn durch Schöpfung, wie die Engel, noch einen Sohn durch Adoption, wie es der vergebene Sünder ist, sondern einen Sohn, der nach dem ausdrücklichen Bild der Person des Vaters, und in all dem Glanz seiner Majestät und Herrlichkeit geboren wurde; einen, der Gott in Autorität, Würde und göttlicher Vollkommenheit gleich ist. In ihm wohnte die ganze Fülle der Gottheit körperlich. {ST May 30, 1895, par. 3}

Kol 1,15 — Dieser [der Sohn] ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist.

Der Mensch sollte nach seiner äußeren Erscheinung und seinem Charakter das Bild Gottes an sich tragen. Christus allein ist „das Ebenbild seines [Gottes] Wesens“ (Hbr 1,3), der Mensch aber wurde immerhin nach dem Bilde Gottes geschaffen. {PP 45.2 (1890) / PP 21.2}

Wer ist Christus? – Er ist der eingeborene Sohn des lebendigen Gottes. Er ist für den Vater wie ein Wort, das den Gedanken ausdrückt – wie ein hörbarer Gedanke. Christus ist das Wort Gottes. Christus sagte zu Philippus: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ Seine Worte waren das Echo von Gottes Worten. Christus war das Ebenbild Gottes, der Glanz seiner Herrlichkeit, das ausdrückliche Bild seiner Person. {YI June 28, 1894, par. 9}

Christus ist der Stern, der aus Jakob aufgehen sollte, und derjenige, in dem alle Nationen der Erde gesegnet werden sollten, als der Erstgeborene des Himmels und der Eingeborene des Vaters, erfüllt mit allen Schätzen der Ewigkeit. {Lt 101, 1896, par. 7}

Die Weihe des Erstgeborenen hatte seinen Ursprung in den frühesten Zeiten. Gott hatte versprochen, den Erstgeborenen des Himmels zu geben, um den Sünder zu retten. {DA 51.1 (1898) / SDL 37.4}

Das einzige Wesen, das eins mit Gott war, lebte das Gesetz in der Menschheit, stieg in das bescheidene Leben eines einfachen Arbeiters herab und schuftete mit seinen irdischen Eltern an der Tischlerbank. {ST October 14, 1897, par. 3}

Der Herrscher über das Universum war bei seinem Liebeswerk nicht allein. Er hatte einen Mitarbeiter, der seine Pläne würdigen und die Freude, seine Geschöpfe glücklich zu machen, mit ihm teilen konnte. „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei [dem] Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei [dem] Gott.“ (Joh 1,1.2). Christus, das Wort, der Eingeborene Gottes, war eins mit dem ewigen Vater – eins in Natur, in Charakter, in Absicht – das einzige Wesen, das in alle Ratschläge und Vorhaben Gottes eintreten konnte. „Man nennt seinen Namen: Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.“ (Jes 9,5). „Dessen Hervorgänge von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen sind.“ (Mi 5,1). Und der Sohn Gottes erklärt über sich selbst: „Der Herr besaß mich am Anfang seines Weges, vor seinen Werken, vor aller Zeit. Ich war eingesetzt von Ewigkeit her… als er den Grund der Erde legte, war ich bei ihm, wie einer, der mit ihm erzogen wird: und ich war Tag für Tag seine Wonne und freute mich vor seinem Angesicht allezeit.“ (Spr 8,22.23.29.30). {PP 34.1 (1890) / vgl. PP 9.5}

Spr 8,22-36 — Der Herr besaß mich (1) am Anfang seines Weges, ehe er etwas machte, vor aller Zeit. Ich war eingesetzt (1) von Ewigkeit her, vor dem Anfang, vor den Ursprüngen der Erde. Als noch keine Fluten waren, wurde ich geboren (2), als die wasserreichen Quellen noch nicht flossen. Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln wurde ich geboren (2). Als er die Erde noch nicht gemacht hatte und die Fluren, die ganze Summe des Erdenstaubes, als er den Himmel gründete, war ich dabei (3); als er einen Kreis abmaß auf der Oberfläche der Meerestiefe, als er die Wolken droben befestigte und Festigkeit gab den Quellen der Meerestiefe; als er dem Meer seine Schranke setzte, damit die Wasser seinen Befehl nicht überschritten, als er den Grund der Erde legte, da war ich Werkmeister (Fn.: a. übersetzen: Liebling) bei ihm (3), war Tag für Tag seine Wonne und freute mich vor seinem Angesicht allezeit; ich freute mich auf seinem Erdkreis und hatte meine Wonne an den Menschenkindern (4). Und nun, ihr Söhne, hört auf mich! Wohl denen, die meine Wege bewahren! Hört auf Unterweisung, damit ihr weise werdet, und verwerft sie nicht! Wohl dem Menschen, der auf mich hört, indem er täglich an meiner Pforte wacht und die Pfosten meiner Türen hütet! Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem Herrn; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod!

Durch Salomo erklärte Christus: [Spr 8:22-25.29.30 zitiert]. Indem er von seiner Präexistenz spricht, trägt Christus das Denken durch zeitlose Zeitalter zurück. Er versichert uns, dass es nie eine Zeit gab, in der er nicht in enger Gemeinschaft mit dem ewigen Gott war. Er […] war bei Gott gewesen wie jemand, der mit Ihm aufgewachsen ist. {ST August 29, 1900, par. 14,15; TA 24.1 / vgl. En 22.3}

Aber während Gottes Wort von der Menschlichkeit Christi auf dieser Erde spricht, spricht es auch entschieden über seine Präexistenz. Das Wort existierte als göttliches Wesen, nämlich als der ewige Sohn Gottes, in Einheit und Einssein mit seinem Vater. Er war von Fortdauer her der Mittler des Bundes, derjenige, in dem alle Nationen der Erde, sowohl Juden als auch Nichtjuden, gesegnet werden sollten, wenn sie ihn annahmen. „Das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ (Joh 1,1).
Bevor Menschen oder Engel erschaffen wurden, war das Wort bei Gott und war Gott. / Die Welt wurde durch ihn gemacht, „und ohne ihn ist nichts gemacht, was gemacht ist“. (Joh 1,3). Wenn Christus alle Dinge erschaffen hat, existierte er vor allen Dingen. Die diesbezüglichen Worte sind so entscheidend, dass niemand im Zweifel bleiben muss. Christus war Gott, im wesentlichen und allerhöchsten Sinne. Er war von aller Ewigkeit her bei Gott, Gott über alles, verherrlicht für immer und ewig. Der Herr Jesus Christus, der göttliche Sohn Gottes, existierte von Ewigkeit her, eine eigenständige Person, doch eins mit dem Vater. Er war die überragende Herrlichkeit des Himmels. Er war der Befehlshaber der himmlischen Intelligenzen, und die anbetende Huldigung der Engel wurde von ihm als sein Recht empfangen. Das war kein Raub Gottes. „Der Herr hat mich schon gehabt im Anfang seines Weges“, erklärt er, „vor seinen alten Werken. Ich wurde von Ewigkeit her eingesetzt, von Anfang an, bevor die Erde war. Als es keine Tiefen gab, wurde ich hervorgebracht; als es keine wasserreichen Brunnen gab. Bevor die Berge besiedelt wurden, vor den Hügeln, wurde ich hervorgebracht, während er noch nicht die Erde, noch die Felder, noch den höchsten Teil des Staubes der Welt gemacht hatte. Als er den Himmel bereitete, war ich dabei, als er einen Zirkel auf das Antlitz der Tiefe richtete“. (Spr 8,22-27). / In der Wahrheit, dass Christus vor der Grundlegung der Welt mit dem Vater eins war, ist Licht und Herrlichkeit. Dies ist das Licht, das an einem dunklen Ort scheint und ihn mit göttlicher, ursprünglicher Herrlichkeit erstrahlen lässt. Diese Wahrheit, die an sich ein unendliches Geheimnis ist, erklärt andere geheimnisvolle und ansonsten unerklärliche Wahrheiten, während sie im Licht verankert, unnahbar und unverständlich ist. {RH April 5, 1906, par. 5-8; 1SM 247.2-248.1 / vgl. FG1 261.1-262.1}

Christus, der Sohn des lebendigen Gottes

Dies ist ein Auszug aus der Kompilation „Nur Bibel und Ellen White zur Lehre von Gott“, die von Luis Castro zusammengestellt wurde und unter dem Reiter Traktate angesehen und heruntergeladen werden kann.

Mt 16, 15-18.20 — Da spricht er [Jesus] zu ihnen [die Jünger]: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel! Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen. / Da gebot er seinen Jüngern, dass sie niemand sagen sollten, dass er Jesus der Christus sei.

Hinter seiner menschlichen Gestalt erkannten sie die Herrlichkeit des Sohnes Gottes. Jesus antwortete Petrus und sprach: »Glücklich bist du zu preisen, Simon, Sohn des Jona; denn nicht menschliche Klugheit hat dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.« (Mt 16,17 NGÜ). Die Wahrheit, zu der sich Petrus hier bekannte, ist die Glaubensgrundlage der Christen. Jesus selbst erklärte, dass darin das ewige Leben bestehe. […] Petrus hatte die Wahrheit, die das Fundament des christlichen Glaubens ist, zum Ausdruck gebracht. Nun ehrte ihn Christus als den Vertreter der gesamten Gemeinschaft der Gläubigen. {DA 412.1-3, 413.5 (1898) / SDL 399.1-3, 400.6}

Noch kurz zuvor hatten ihn seine Feinde der Gotteslästerung beschuldigt und Steine aufgehoben, um ihn zu töten, weil er behauptet hatte, Gottes Sohn zu sein. […]. Doch Christus erhob hier erneut den Anspruch, dass Gott sein Vater sei, und erklärte damit in vollem Vertrauen, Gottes Sohn zu sein. In allem, was Jesus tat, arbeitete er mit seinem Vater zusammen. Er war stets darauf bedacht zu verdeutlichen, dass er nicht unabhängig wirkte. Durch Glauben und Gebet vollbrachte er seine Wunder. Christus wünschte sich, dass alle sehen könnten, welch enge Beziehung er mit seinem Vater pflegte. »Vater«, sprach er, »ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich weiß, dass du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich‘s, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.« (Joh 11,41.42) Hier sollten seine Jünger und das Volk den überzeugendsten Beweis für die Beziehung zwischen Christus und Gott erhalten. Ihnen sollte gezeigt werden, dass der Anspruch von Christus kein Betrug war. {DA 536 (1898) / SDL 516}

Der Erretter hat niemals seine Mission oder seine Beziehung zum Vater geleugnet. Er konnte zu persönlicher Beleidigung schweigen, aber er sprach immer klar und entschieden, wenn sein Werk oder seine Sohnschaft zu Gott in Frage gestellt wurde. {SJ 116.2 (1900)}

Mk 14,61.62 — Er aber schwieg und antwortete nichts. Wieder fragte ihn der Hohepriester und sagte zu ihm: Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten? Jesus aber sprach: Ich bin’s. Und ihr werdet den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des Himmels!

Joh 6,68.69 — Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes!

Joh 11,27 — Sie [Martha] spricht zu ihm: Ja, Herr! Ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn [des] Gottes, der in die Welt kommen soll.

Mk 5,6.7 — Als er [der Dämon] aber Jesus von ferne sah, lief er und warf sich vor ihm nieder, schrie mit lauter Stimme und sprach: Jesus, du Sohn [des] Gottes, des Höchsten, was habe ich mit dir zu tun? Ich beschwöre dich bei [dem] Gott, dass du mich nicht quälst!

Lk 4,41 — Es fuhren auch Dämonen aus von vielen, indem sie schrien und sprachen: Du bist der Christus, der Sohn [des] Gottes! Und er befahl ihnen und ließ sie nicht reden, weil sie wussten, dass er der Christus war.

Mk 1,1 — Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.

Joh 20,30.31 — Noch viele andere Zeichen tat Jesus nun vor seinen Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus, der Sohn [des] Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

2Pt 1,17.18 — Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als eine Stimme von der hocherhabenen Herrlichkeit an ihn erging: »Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe!« Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren.

Mt 17,5 — Als er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören!

1Joh 5,9-13 — Wenn wir das Zeugnis der Menschen annehmen, so ist das Zeugnis Gottes größer; denn das ist das Zeugnis Gottes, das er von seinem Sohn abgelegt hat. Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das Zeugnis in sich selbst; wer Gott nicht glaubt, der hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott von seinem Sohn abgelegt hat. Und darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

1Joh 2,22.23 — Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

Petrus beschreibt die Gefahren, denen die Gemeinde in den letzten Tagen ausgesetzt sein wird, und sagt, dass so wie es falsche Propheten gab, die Israel in die Sünde führten, so wird es falsche Lehrer geben, „die heimlich verderbliche Irrlehren einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen… Und viele werden ihren verderblichen Wegen nachfolgen.“ (2Pt 2,1.2). Hier hat der Apostel auf eines der markanten Merkmale der spirituellen Lehrer hingewiesen. Sie weigern sich, Christus als den Sohn Gottes anzuerkennen. Bezüglich solcher Lehrer erklärt der geliebte Johannes: [1Joh 2,22.23 zitiert]. Der Spiritualismus, indem er Christus leugnet, leugnet sowohl den Vater als auch den Sohn, und die Bibel nennt es die Offenbarung des Antichristen. {PP 686.1 (1890) / vgl. PP 663.2}

Die Lehrer des Spiritualismus kommen auf angenehme, bezaubernde Weise, um dich zu täuschen, und wenn du ihren Fabeln zuhörst, wirst du vom Feind der Rechtschaffenheit verführt und wirst sicherlich deine Belohnung verlieren. Wenn der faszinierende Einfluss des Erzbetrügers dich einmal überwältigt, wirst du vergiftet, und sein tödlicher Einfluss verfälscht und zerstört deinen Glauben daran, dass Christus der Sohn Gottes ist, und du hörst auf, dich auf die Verdienste Seines Blutes zu verlassen. {T07 57.1 (1862)}

Als Christus dem himmlischen Heer zum ersten Mal seine Mission und Arbeit in der Welt verkündete, erklärte er, dass er seine Position der Würde verlassen und seine heilige Mission verschleiern musste, indem er die Ähnlichkeit eines Menschen annehmen würde, obwohl er in Wirklichkeit der Sohn des unendlichen Gottes war. {Lt 303, 1903, par. 14}

Was für eine Herablassung war es, dass der unendliche Gott Seite an Seite mit seinem Sohn stehen sollte, während das Gesetz, das die Grundlage seiner Regierung ist, gegeben wurde. Er würde seinem Volk eine verständliche Erkenntnis seines Willens geben. Er befiehlt den Menschen nicht, ihm zu gehorchen, wenn sie nicht verstehen, was er verlangt. So wurde seine Weisheit, Kraft und Liebe gezeigt. Der Mensch war dem Schöpfer der Welt so kostbar, dass er durch Jesus Christus mit hörbarer Stimme zu ihm sprach und einen unverkennbaren Beweis seiner Gegenwart und Majestät gab. {ST October 15, 1896, par. 5}

Mt 3,17 — Und siehe, eine Stimme [kam] vom Himmel, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe!

Bei der Taufe des Erlösers war Satan unter den Zeugen. Er sah, wie die Herrlichkeit des Vaters seinen Sohn überschattete. Er hörte die Stimme Jehovas, die die Göttlichkeit Jesu bezeugte. Seitdem Adam gesündigt hatte, war die direkte Gemeinschaft des Menschen mit Gott unterbrochen. Eine Verbindung zwischen Himmel und Erde hatte nur durch Christus bestanden. Aber nun, da Jesus »in der Gestalt des sündigen Fleisches« (Röm 8,3) gekommen war, sprach der Vater selbst. Bislang hatte er durch Christus mit den Menschen geredet, jetzt sprach er in Christus zu ihnen. Satan hatte gehofft, dass Gottes Abscheu vor der Sünde eine ewige Trennung zwischen Himmel und Erde bewirken würde. Aber nun wurde deutlich, dass die Verbindung zwischen Gott und Mensch wiederhergestellt war. {DA 116.2 (1898) / SDL 98.1}

Während die Menschen wie gebannt vor Staunen dastanden und ihre Augen auf Christus gerichtet waren, kamen aus dem sich öffnenden Himmel diese Worte: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Die Worte der Bestätigung, dass Christus der Sohn Gottes ist, wurden gegeben, um den Glauben derer zu wecken, die die Szene miterlebten, und um den Sohn Gottes in seiner mühsamen Arbeit zu unterstützen. Ungeachtet dessen, dass der Sohn Gottes mit Menschlichkeit bekleidet war, sichert Jehova ihm mit seiner eigenen Stimme seine Sohnschaft mit dem Ewigen zu. In dieser Manifestation gegenüber seinem Sohn akzeptiert Gott die Menschheit als erhöht durch die Vortrefflichkeit seines geliebten Sohnes. {RH January 21, 1873, par. 5; 2SP 60.2 (1877)}

Die Einheit zwischen Gott und Christus

Dies ist ein Auszug aus der Kompilation „Nur Bibel und Ellen White zur Lehre von Gott“, die von Luis Castro zusammengestellt wurde und unter dem Reiter Traktate angesehen und heruntergeladen werden kann.

Joh 10,27-30 — Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen. Ich und der Vater sind eins.

Die Worte Christi waren voller tiefer Bedeutung, als er die Behauptung aufstellte, dass er und der Vater von einer Substanz seien, [indem] sie die gleichen Eigenschaften besäßen. {ST November 27, 1893, par. 5}

Dies ist eine Liebe, deren Tiefe kein Nachsinnen jemals völlig ergründen kann. Als die Jünger es verstanden, als ihre Wahrnehmung Gottes göttliches Mitgefühl ergriff, erkannten sie, dass in einem gewissen Sinn, die Leiden des Sohnes auch die des Vaters waren. Von Ewigkeit her bestand eine völlige Einheit zwischen dem Vater und dem Sohn. Sie waren zwei, aber fast identisch; zwei in Individualität, aber eins in Geist, Herz und Charakter. {YI December 16, 1897, par. 5}

Joh 17, 20-23 — Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen, und damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst. Die Einheit, die zwischen Christus und seinen Jüngern herrscht, hebt nicht die Personalität des einzelnen auf. Sie sind eins in ihrem Ziel, ihrer Gesinnung, ihrem Charakter, aber nicht in ihrer Person. In diesem Sinn sind Gott und Christus eins. {Ms 111, 1903, par. 9; MH 422.1/ SGA 347.3}

Die Last dieses Gebets war, dass seine Jünger eins sein mögen, wie er eins war mit dem Vater; das Einssein so eng, dass, obwohl zwei unterschiedliche Wesen, eine vollkommene Einheit von Geist, Absicht und Handeln bestand. Das Denken des Vaters war das Denken des Sohnes. {Lt 1, 1882, par. 1}

Gläubige sollen einen bestätigten, festen Glauben an einen persönlichen Gott und einen persönlichen Christus haben. Der Vater und der Sohn sind vollkommen in ihrer individuellen Identität und gleichzeitig sind sie vollkommen in ihrer Einheit. {Lt 343, 1905, par. 15}

Brüder und Schwestern, lasst uns das Gebet Christi sorgfältig studieren. Lasst uns versuchen, die Einheit im Glauben und in den Werken zu erfahren, für die er gebetet hat. Die Vaterschaft Gottes wird uns in der Gabe Jesu Christi geschenkt; und wie Gott eins mit seinem eingeborenen Sohn war, so will er, dass seine irdischen Kinder mit ihm eins seien. {RH September 30, 1909, par. 15}

Christus nahm die menschliche Natur an, damit die Menschen eins mit ihm seien, wie er eins mit dem Vater ist, damit Gott den Menschen liebt, wie er seinen eingeborenen Sohn liebt, damit die Menschen Anteil an der göttlichen Natur haben und in ihm vollständig sind. {RH April 5, 1906, par. 15}

Die Beziehung zwischen Gott und Christus

Dies ist ein Auszug aus der Kompilation „Nur Bibel und Ellen White zur Lehre von Gott“, die von Luis Castro zusammengestellt wurde und unter dem Reiter Traktate angesehen und heruntergeladen werden kann.

Joh 20,17 — Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.

1Pt 1,3 — Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christusder uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten,

Röm 15,6 — damit ihr einmütig, mit einem Mund den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus lobt.

2Kor 1,3 — Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes,

2Kor 11,31 — Der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der gelobt sei in Ewigkeit, er weiß, dass ich nicht lüge.

Eph 1,3 — Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen [Regionen] in Christus,

Kol 1,3 — Wir danken dem Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, indem wir allezeit für euch beten,

Die heiligen Schriften zeigen deutlich die Beziehung zwischen Gott und Christus, und bringen die Persönlichkeit und Individualität jedes Einzelnen klar zum Ausdruck. „Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt. Und er ist umso viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen. Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: »Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum: »Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein«?“ (Hbr 1,1-5). Gott ist der Vater Christi; Christus ist der Sohn Gottes. Christus wurde eine erhabene Stellung gegeben. Er wurde dem Vater gleichgemacht. Alle Ratschläge Gottes sind seinem Sohn geöffnet. {8T 268.1 (1904)}

Der große Schöpfer versammelte das himmlische Heer, um in der Gegenwart aller Engel seinem Sohn besondere Ehre zu erweisen. Der Sohn wurde neben den Vater auf den Thron gesetzt, und die himmlische Schar heiliger Engel wurde um sie versammelt. Dann gab der Vater bekannt, dass es von ihm selbst bestimmt wurde, dass Christus, sein Sohn, ihm gleichwertig sein sollte; so dass die Gegenwart des Sohnes gleichbedeutend sein würde mit der Gegenwart Gottes. Das Wort des Sohnes sollte mit derselben Bereitwilligkeit befolgt werden wie das Wort des Vaters. Seinen Sohn hatte er mit Autorität bevollmächtigt, um das himmlische Heer zu befehlen. Vor allem sollte sein Sohn in Einheit mit sich selbst an der erwarteten Erschaffung der Erde und aller Lebewesen, die auf der Erde existieren sollten, mitwirken. Sein Sohn würde seinen Willen und seine Absichten ausführen, aber nichts von sich allein tun. Der Wille des Vaters würde sich in ihm erfüllen. {1SP 17.2 (1870); TA 32.4 / vgl. En 29.3}

Alle Engel mussten vor dem Vater erscheinen, damit jeder einzelne Fall entschieden werden konnte. Ohne rot zu werden, äußerte Satan seine Unzufriedenheit darüber, dass Christus ihm vorgezogen worden sei. Er stand stolz da und forderte, dass er Gott gleichgestellt und in die Beratungen mit dem Vater einbezogen werden sollte, und er Gottes Absichten verstehen wollte. Gott ließ ihn wissen, dass er nur seinem Sohn seine geheimen Absichten mitteilen würde, und verlangte von der gesamten himmlischen Familie, auch von Satan, uneingeschränkten Gehorsam ihm [Christus] gegenüber; aber, dass er [Satan] sich eines Platzes im Himmel als unwürdig erwiesen hatte. {1SP 22.2 (1870); TA 43.1 / vgl. En 38.1}

Bibelstudium mit Ingo Sorke: #18 & #19 sind online

Eine vollständige Übersicht aller Aufzeichnungen von Br. Sorkes Bibelkreis ist unter Videos zu finden.

18. Studium mit Ingo Sorke: Späte adventistische Veröffentlichungen zur Gottheit (1913-1944)

19. Bibelstudium mit Ingo Sorke: Eine prophetische (und persönliche) Perspektive