Ist das Ende näher als wir denken?

Dies ist die Predigt vom Sabbatgottesdienst am 22. Februar in Blaubeuren-Asch.
Bruder Tobias spricht über Endzeitprophetie, im Speziellen über „Babylon“. Basierend auf einem vergleichenden Bibelstudium schlägt er vor, dass wir in Bezug auf Babylon gegenwärtig mehr noch als nach Rom in Richtung eines anderen Orts blicken sollten, wodurch die endzeitlichen Ereignisse umso näher heranrücken.

Weitere Beiträge

Liebe Geschwister und Freunde,

es gibt ein paar neue Inhalte, auf die ich euch an dieser Stelle hinweisen möchte:

  1. Tobias hat einen Artikel von Schwester White übersetzt, der auf Deutsch noch nicht zugänglich war. In „Betet für den Spätregen“ (hier) beschreibt sie die Voraussetzungen für den Empfang des Spätregens und geht in diesem Zusammenhang auch auf die in Sacharja 4 geschilderte Vision von den beiden Ölbäumen und dem goldenen Leuchter ein.
  2. Der erste Vortrag von unserem Treffen in Asch ist online. In meinem Beitrag von Freitag Abend geht es um die Vorraussetzungen, die an die letzte Gemeinde der Endzeit gestellt werden. Wann die nächsten Beiträge folgen werden, steht noch nicht, fest, da ich mich für die nächsten 2 Monate zur Mission in den USA aufhalten werde.
  3. Wir haben das Zeugnis von Bruder Sorke übersetzt. Dieses findet ihr hier.

Gottes Segen beim Studieren und Prüfen und einen gesegneten Sabbat!
Mattis

Beitrag von Freitag Abend beim letzten Treffen

„Erhebe ringsum deine Augen und sieh… “

„…Sie alle versammeln sich, kommen zu dir: Deine Söhne kommen von ferne, und deine Töchter werden auf den Armen herbeigetragen.“ (Jes 60,4)

Die Erfüllung dieser Prophezeiung Jesajas erwarten wir in naher Zukunft, und einen Vorgeschmack davon durften wir schon am vergangenen Wochenende erleben.

Als wir auf der Heimfahrt noch einmal das Wochenende in Blaubeuren-Asch revue passieren ließen, wurde uns bewusst, wie sehr bei unserem Treffen Gottes Führung erkennbar war. Die vielen ermutigenden Begegnungen, die unterschiedlichen Wortbeiträge und Andachten, das reichhaltige vegane Essen, das Abendmahl unter der Leitung von Edwin Schwer, die ansprechende Blumendekoration, die geistliche Gemeinschaft in Gebet und Lied, das gute Wetter am Sabbat, das gemeinschaftliche Putzen und Aufräumen… all das zeigt deutlich, dass es nicht wir waren, sondern der Geist Gottes, der uns alle in Blaubeuren-Asch versammelt hat. Gelobt sei Gott für dieses ermutigende Treffen!

Natürlich gibt es Bereiche, in denen wir noch wachsen müssen. Jeder von uns sollte die nötigen Schritte mit unserem Heiland gehen, damit er uns dieses Wachstum schenken kann. Wenn ihr Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder eigene Wortbeiträge für die kommenden Treffen anbringen wollt, schreibt uns! Wir werden eventuell noch ein weiteres Treffen vor dem Camp Meeting im Juni ansetzen. Das hängt davon ab, ob der Herr so kurzfristig noch Türen öffnet was Termin und Unterkunft angeht. 🙏

Bis dahin lasst uns zusehen, täglich in der Liebe zu wachsen und die frohe Botschaft, dass Gott seinen Sohn für uns gegeben hat, durch unser Auftreten und unsere Rede allen Menschen in unserer Nähe zu verkünden!

Maranatha!

Kurzes Update

Das Programm (hier) und die Sabbatschule (hier) für unser Treffen dieses Wochenende sind nun auf unserer Homepage zugänglich. Außerdem habe ich die Übersetzung von Nader Mansours Vortrag zur Kelloggkrise eingelesen, die Schwester Iris schon vor einiger Zeit geschrieben hat (s. hier).

Gottes Segen beim Studieren der bereitgestellten Materialien und eine behütete Anreise allen, die dieses Wochenende nach Blaubeuren kommen!

„So wird dein Name groß werden in Ewigkeit…“

„… dass man wird sagen: Der HERR Zebaoth ist der Gott über Israel, und das Haus deines Knechtes David wird bestehen vor dir.“ (2. Sam 7,26)

Gestern hat uns eine Glaubensschwester eine Nachricht weitergeleitet, die uns große Freude machte. Es war das Glaubenszeugnis eines Bruders, in dem er davon berichtet, wie er als gelehrter Theologe in den letzten Jahren intensiv die Lehre der Dreieinigkeit an der Bibel und den Zeugnissen prüfte und er schließlich zu dem Schluss kam, dass sie nicht auf dem Fundament der Inspiration steht. Stattdessen glaube er, dass Jesus der tatsächliche Sohn Gottes ist, ganz so, wie es auch schon die Pioniere der Adventgemeinde vertraten.

Ingo Sorke, promovierter adventistischer Theologe

Der Bruder, der dies berichtet, heißt Ingo Sorke. Meinem Vater und mir war er bereits durch einige Videobeiträge zum Thema Frauenordination vertraut, die wir vor einigen Jahren angesehen haben und durch die wir damals sehr gesegnet wurden. Nun hat es uns sehr viel Hoffnung gemacht, dass ein renommierter Theologe unserer Gemeinschaft seinen Ruf und seine Stellung in der Gemeinde für den Glauben an den allein wahren Gott und seinen eingeborenen Sohn eintauscht. Wir wollen jedem, der der Englischen Sprache mächtig ist, ans Herz legen, sein Glaubenszeugnis zu lesen. Es ist auf seiner Homepage (ingosorke.com) abrufbar (s. hier).
Anmerkung: Mittlerweile wird auch eine übersetzte Version auf unserer Homepage (hier) bereitgestellt.

Gelobt sei Gott für dieses Zeugnis! Wir hatten immer geahnt, dass es auch unter den Leitern unserer Adventgemeinde Brüder geben muss, die unsere Bedenken bezüglich der Dreieinigkeit teilen. Zu philosophisch ist ihre Konzeption, zu vehement ihre Ablehnung unter den Pionieren, zu konstruiert ihre Herleitung aus der Bibel und den Zeugnissen. Es ist unser Gebet, dass viele aufrichtige Adventisten das Zeugnis von Prediger Sorke zum Anlass nehmen, die Gottheit in der Bibel und den Zeugnissen zu erforschen und dabei zur Erkenntnis Gottes zu gelangen, damit „sein Name groß werden wird in Ewigkeit, dass man wird sagen: Der Herr Zebaoth ist der Gott über Israel!“ (2. Sam 7,26)
Gott möge auch uns die Gnade dieser Erkenntnis geben, die freilich über Lehrpunkte dogmatischer Art weit hinausgeht.

Euer Bruder in Christus
Mattis

Neuigkeiten

Liebe Geschwister und Freunde,

ein paar Neuigkeiten in eigener Sache:

  1. Für unser nächstes Treffen in Blaubeuren-Asch gibt es noch die Möglichkeit, sich anzumelden. Alle Infos findet ihr hier. Demnächst wird auch das Programm bekannt gemacht.
  2. Es gibt ein neues Traktat auf unserer Homepage. „Wie man die Teile zusammensetzt“ (s. hier) richtet sich vor allem an Adventisten und geht auf einige der Aussagen von Ellen White ein, die heutzutage als Beweise für die Lehre der Dreieinigkeit angeführt werden. Prüft alles und das Gute gebt weiter! 😉

3. Eine Empfehlung für alle Hörbuch-Fans: Ich habe das letzte Kapitel aus Ellen Whites „Christi Gleichnisse“ eingelesen. Sie spricht darin sehr eindringlich von der Vorbereitung auf das zweite Kommen Christi. Ihr könnt es euch hier anhören.

Brüderliche Grüße und bis bald!
Euer Mattis