Von Tobias Fichte (2025). PDF
1. Der Stand der Dinge
Unter den vier großen apokalyptischen Siebener-Zyklen im Buch der Offenbarung gibt die geschichtliche Einordnung der sieben Posaunen besondere Rätsel auf. Während im Verständnis der sieben Gemeinden (Off 1-3), der sieben Siegel (Off 5-7) und der sieben Zornesschalen – auch als letzte Plagen bezeichnet – (Off 15-19) innerhalb der Adventbewegung zumindest in allgemeinen Zügen meist Einigkeit herrscht, gibt es bei der Auslegung der sieben Posaunen kontroverse Auffassungen. Nachdem im 19. Jahrhundert noch die historische Auslegung als gesetzt galt, der gemäß die Posaunen – mehr oder weniger parallel zu den sieben Siegeln – das gesamte christliche Zeitalter abdecken, tendieren seit dem 20. Jahrhundert mehr und mehr Kommentatoren zu der futuristischen Auffassung, dass die Posaunen endzeitliche Phänomene beschreiben.
Betrachtet man den einleitenden Kontext der Posaunen, so entsteht tatsächlich der Eindruck, dass die Aufmerksamkeit auf die Endzeit gelenkt werden soll:
| Off8:2ff | Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen; und es wurden ihnen sieben Posaunen gegeben. 3 Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, und er hatte ein goldenes Räucherfass; und es wurde ihm viel Räucherwerk gegeben, damit er es für die Gebete aller Heiligen auf den goldenen Altar gebe, der vor dem Thron ist. 4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen auf aus der Hand des Engels vor Gott. 5 Und der Engel nahm das Räucherfass und füllte es von dem Feuer des Altars und warf es auf die Erde; und es geschahen Donner und Stimmen und Blitze und ein Erdbeben. 6 Und die sieben Engel, welche die sieben Posaunen hatten, machten sich bereit, um zu posaunen. 7 Und der erste posaunte […] |
Nachdem „die sieben Engel, die vor Gott stehen“, sieben Posaunen erhalten, wird noch eine besondere Szene beschrieben, bevor die Engel nacheinander ihre Posaunen blasen. Diese Szene stellt Christus in seinem hohepriesterlichen Dienst im himmlischen Heiligtum dar und wie er den Abschluss dieses Dienstes markiert, indem er das Räucherfass auf die Erde wirft. E.G. White beschreibt dies folgendermaßen:
Ich sah Engel im Himmel hin und her eilen. Ein Engel mit einem Tintenfass an seiner Seite kehrte von der Erde zurück und berichtete Jesus, dass sein Werk vollendet und die Heiligen gezählt und versiegelt seien. Dann sah ich Jesus, der vor der Lade, die die Zehn Gebote enthält, gedient hatte, wie er das Räuchergefäß von sich warf. Er hob seine Hände auf und sagte mit lauter Stimme: „Es ist vollbracht.“ {FS 266f}
Donner, Stimmen (bzw. Posaunenschall) und Blitze, die aus dem Thron Gottes hervorgehen (Off4:5), treten bei herausragenden Momenten der göttlichen Gegenwart wiederholt sicht- und hörbar hervor, einhergehend mit dem Beben der Erde: So neben der oben zitierten Szene auch beim Bundesschluss am Sinai (2.Mo19:16ff) und während der Tage des Todes und der Auferstehung Jesu (Mt 27:51ff; 28:2ff).
Auch im Zusammenhang mit seiner Wiederkunft (Mt 24:27) werden diese Erscheinungen beschrieben, so zum Abschluss der siebten Posaune:
| Off10:19 | Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel gesehen; und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel. |
Die hier noch hinzukommende Plage des Hagels wird ebenfalls bei der siebenten Zornesschale erwähnt und deutet darauf hin, dass es sich um dasselbe Ereignis handelt:
| Off16:17ff | Und der siebente goss seine Schale aus in die Luft; und es kam eine laute Stimme aus dem Tempel vom Thron her, die sprach: Es ist geschehen. 18Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner; und ein großes Erdbeben geschah, desgleichen nicht geschehen ist, seitdem ein Mensch auf der Erde war, ein so gewaltiges, so großes Erdbeben. 19 Und die große Stadt wurde in drei Teile gespalten, und die Städte der Nationen fielen, und der großen Stadt Babylon wurde vor Gott gedacht, ihr den Kelch des Weines des Grimmes seines Zornes zu geben. 20 Und jede Insel verschwand, und Berge wurden nicht gefunden. 21 Und ein großer Hagel, wie zentnerschwer, fällt aus dem Himmel auf die Menschen nieder; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, denn seine Plage ist sehr groß. |
Somit enden sowohl die Posaunen als auch die Zornesschalen (ebenso wie die sieben Siegel) mit der Darstellung von Ereignissen, die mit der Wiederkunft Jesu einhergehen. Doch während die Ereignisse der sieben Siegel offenkundig den Verlauf des gesamten christlichen Zeitalters zusammenfassen und die sieben Zornesschalen ausdrücklich die „letzten Plagen“ (Off 16:1) beschreiben, die über die gottlose Menschheit hereinbrechen (16:5f), stellt sich die Frage, zu welcher Zeit die Posaunen beginnen. Jedenfalls haben sie mit den Zornesschalen gemeinsam, dass sie Ereignisse beschreiben, die man als Plagen bezeichnen kann, und umso bemerkenswerter ist (was auch immer dies konkret bedeuten mag), dass diese Plagen beider Zyklen dieselben Ziele in derselben Reihenfolge treffen, wie folgende Gegenüberstellung zeigt:
| 7 Posaunen | 7 Zornesschalen | |
| 1. | Hagel mit Feuer und Blut fällt auf die Erdeund verbrennt den dritten Teil der Bäume und alles Gras | Das Ausgießen der Schale auf die Erdebewirkt ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und sein Bild anbeteten |
| 2. | Ein brennender Berg stürzt ins Meer; der dritte Teil der Lebewesen im Meer stirbt, der dritte Teil der Schiffe wird zerstört | Das Ausgießen der Schale auf das Meerlässt es zu Blut wie von einem Toten werden, und alles was im Meer ist stirbt |
| 3. | Vom Himmel gefallener Stern vergiftet den dritten Teil der Flüsse und Brunnen | Das Ausgießen der Schale auf die Ströme und die Wasserquellen lässt diese zu Blut werden |
| 4. | Der dritte Teil von Sonne, Mond und Sternen wird verfinstert | Das Ausgießen der Schale auf die Sonnebewirkt, dass die Menschen von großer Hitze versengt werden und den Namen Gottes lästern |
| 5. | Ein vom Himmel gefallener Stern öffnet den Abgrund, aus welchem Rauch hervorkommt, der Sonne und Luft verfinstert, sowie Heuschrecken, die jene Menschen fünf Monate quälen, die nicht das Siegel Gottes an ihrer Stirn haben | Das Ausgießen der Schale auf den Thron des Tieres bewirkt die Verfinsterung seines Reichs, und „sie zerbissen ihre Zungen vor Schmerz und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre |
| 6. | Die vier Engel am Euphrat gebundenen Engel, „die auf Stunde und Tag und Monat und Jahr gerüstet waren, den dritten Teil der Menschen zu töten“, werden losgebunden | Das Ausgießen der Schale auf den großen Strom Euphrat bewirkt sein Austrocknen, „damit der Weg der Könige von Sonnenaufgang her bereitet“ wird |
| 7. | Die vier Wesen vor dem Thron beten Gott an; es geschehen Blitze, Stimmen,Donner, Erdbeben und Hagel | Nach dem Ausgießen der Schale in die Luft spricht eine laute Stimme aus dem Tempel vom Thron her: „Es ist geschehen“. Es geschehen Blitze, Stimmen, Donner, ein gewaltiges Erdbeben und Hagel. Die große Stadt spaltet sich in drei Teile, die Städte der Nationen fallen und der großen Stadt Babylon wird der Kelch des Weines des Grimmes seines Zornes gegeben. Inseln und Berge verschwinden. |
Ob und inwieweit die Auswirkungen der Posaunen – im Gegensatz zu den sieben Zornesschalen – auch die treuen Gläubigen treffen, bleibt zunächst unklar. Lediglich den Heuschrecken in der fünften Posaune wird gesagt, dass sie „den Menschen, die nicht das Siegel Gottes an den Stirnen haben“ Schaden zufügen sollen, und ebenfalls „nicht dem Gras der Erde, auch nicht irgendetwas Grünem, auch nicht irgendeinem Baum“ (Off9:4). Die grüne Vegetation kann hier (entsprechend zahlreicher Stellen in der Bibel, z.B. Ps 1:3; Ps 93:8.13f; Jes 15:6; Hes 17,24; Sach 11,1f) als Symbol für das Volk Gottes verstanden werden. Ein starkes Argument dafür, dass die Ereignisse der fünften Posaune in der Endzeit stattfinden, ist jedenfalls der Hinweis auf Menschen mit dem „Siegel Gottes an den Stirnen“, denn ebendiese werden in den Kapiteln 7 und 14 als die endzeitlichen Überwinder über das Malzeichen des Tiers vorgestellt (Off 13 und 14).
Sollten sich die adventistischen Pioniere also gänzlich geirrt haben, obwohl sie unter der besonderen Führung Gottes standen? Besonders die aufsehenerregende Erfüllung einer Auslegung der fünften und sechsten Posaune aus der Zeit der Miller-Bewegung zeugt von deren Richtigkeit. Ihrer Berechnung zufolge fällt die sechste Posaune in eine Phase noch vor der Endzeit, und diese Anwendung gilt seit ihrer Veröffentlichung als Bestätigung der historischen Auslegung der Posaunen:
Im Jahre 1840 erregte eine andere merkwürdige [bessere Übersetzung: „bemerkenswerte“] Erfüllung der Weissagung große Aufmerksamkeit. Zwei Jahre vorher hatte Josia Litch, einer der leitenden Prediger, welche die Wiederkunft Christi verkündigten, eine Auslegung von Offenbarung 9 veröffentlicht, in welcher der Fall des Osmanischen Reiches vorhergesagt wurde. Seiner Berechnung gemäß sollte diese Macht im Monat August des Jahres 1840 gestürzt werden, und nur wenige Tage vor ihrer Erfüllung schrieb Josia Litch:
„Wenn wir zugeben, dass der erste Zeitabschnitt von 150 Jahren sich genau erfüllt hatte, ehe Konstantin XI. mit der Erlaubnis der Türken den Thron bestieg, und dass die dreihunderteinundneunzig Jahre und fünfzehn Tage am Schluss des ersten Zeitabschnittes anfingen, so müssen sie am 11. August enden, wenn man erwarten darf, dass die osmanische Macht in Konstantinopel gebrochen werden wird. Und ich glaube gewiss, dass dies eintreten wird.“
Genau zur bezeichneten Zeit nahm die Türkei durch ihre Gesandten den Schutz der vereinigten Großmächte Europas an und stellte sich auf diese Weise unter die Aufsicht der christlichen Nationen. Dieses Ereignis erfüllte genau die Weissagung. Als dies bekannt wurde, gewannen viele die Überzeugung, dass die Grundsätze der prophetischen Auslegung, wie Miller und seine Gefährten sie angenommen hatten, richtig seien, und so erhielt die Adventbewegung einen wunderbaren Antrieb. Gelehrte und angesehene Männer vereinigten sich mit Miller, um seine Auffassungen zu predigen und zu veröffentlichen. Das Werk dehnte sich von 1840 bis 1844 rasch aus. {GK 337f}
Ein anderes, weniger bekanntes Zitat derselben Autorin von 1890 legt jedoch stattdessen nahe, dass sie die Posaunen (zumindest zum Teil) erst für die Zukunft erwartete:
Ernste Ereignisse stehen uns noch bevor. Eine Posaune nach der anderen wird erklingen, eine Schale nach der anderen wird über die Bewohner der Erde ausgegossen. Szenen von ungeheurem Interesse stehen uns bevor, und diese Dinge werden sichere Anzeichen für die Gegenwart dessen sein, der jedes aggressive Geschehen geführt hat, der den Lauf seiner Sache durch alle Zeitalter begleitet hat und der sich gnädig verpflichtet hat, seinem Volk in allen seinen Konflikten bis zum Ende der Welt beizustehen. Er wird seine Wahrheit verteidigen. Er wird sie triumphieren lassen. Er ist bereit, seine Getreuen mit Motivation und Zielstrebigkeit zu versorgen und sie mit Hoffnung, Mut und Tapferkeit zu verstärkter Aktivität zu inspirieren, wenn die Zeit gekommen ist. {Lt112-1890}
Je nach Kenntnis und Gewichtung der Details bzw. Quellen entschieden sich die meisten Ausleger entweder für historische oder endzeitliche Deutungen der Posaunen.
2. Schlussfolgerungen
Um das Dilemma aufzulösen, ist es alles andere als abwegig, eine duale Bedeutung der Posaunen anzunehmen. Bereits die Sendschreiben an die sieben Gemeinden (Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea, vgl. Off 2 und 3) richteten sich nach der einhelligen Auffassung der meisten adventistischen Ausleger ebenso an die sieben sprichwörtlichen Gemeinden einerseits, die zu den Lebzeiten des Apostels Johannes existierten, wie sie andererseits sieben Phasen der sich zunehmend über die Welt ausbreitenden Gemeinde Gottes vom ersten Jahrhundert bis zur Wiederkunft Christi abbilden.
In Anbetracht dessen und angesichts der oben zusammengefassten Aspekte liegt es nahe, auch im Hinblick auf die Posaunen von zwei zeitlichen Deutungsebenen auszugehen. Dass dies keine „Verlegenheitslösung“ darstellt, wird überdies durch die Tatsache gestützt, dass es noch weitere Prophetien in der Bibel gibt, deren mehrfache Bedeutungen entweder außer Frage stehen oder zumindest nahe liegen. So wendet Petrus in seiner Pfingstpredigt eine endzeitliche Prophezeiung (Joel3,1) bereits auf die Ausgießung des Heiligen Geistes am Pfingsttag an:
| Apg2,15ff | Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, denn es ist die dritte Stunde des Tages; 16 sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: 17 »Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Erscheinungen sehen, und eure Ältesten werden in Träumen Visionen haben |
Ein weiteres Beispiel: In seiner Endzeitrede bezieht sich Jesus auf das durch den Propheten Daniel beschriebene „Gräuel der Verwüstung“ und wendet es unmissverständlich auf die römischen Truppen an, die Jerusalem im Jahr 70 n.Chr. zerstören würden (Mt 24:15; Mk 13:14; Lk 21:20). Im Buch Daniel selbst wird es jedoch auf den Beginn der Herrschaft des Papsttums im 6. Jahrhundert bezogen (Dan 11:31 und 12:11). Zusätzlich impliziert die zweifache Bezugsebene der Endzeitrede Jesu (die Zerstörung Jerusalems und die Zeit seiner Wiederkunft) sogar noch eine dritte, endzeitliche Anwendung.
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Zum Abschluss dieser Einführung sei noch ein besonderer alttestamentarischer Hinweis auf die Plausibilität der Annahme einer zweifachen Deutung der sieben Posaunen angeführt. Er findet sich im Buch Josua:
| Jos6,2ff | Da sprach der HERR zu Josua: Siehe, ich habe Jericho, seinen König und seine tüchtigen Krieger in deine Hand gegeben. 3 So zieht nun um die Stadt: alle Kriegsleute, einmal rings um die Stadt herum! So sollst du es sechs Tage lang machen. 4 Und sieben Priester sollen sieben Widderhörner vor der Lade hertragen. Aber am siebten Tag sollt ihr siebenmal um die Stadt herumziehen, und die Priester sollen dabei in die Hörner stoßen. 5 Und es soll geschehen, wenn man das Widderhorn anhaltend bläst und ihr den Schall des Horns hört, dann soll das ganze Volk ein großes Kriegsgeschrei erheben. Die Mauer der Stadt wird dann in sich zusammenstürzen, und das Volk soll hinaufsteigen, jeder gerade vor sich hin. |
In der Geschichte der Einnahme Jerichos durch das Volk Israel zog das Heer Josuas sechs Tage lang unter dem Blasen der Schofar-Hörner (diese sind mit „Posaunen“ in der Offenbarung gemeint), jedoch ohne Kriegsgeschrei, jeweils einmal um die Stadt. Am siebten Tag zog das Heer siebenmal auf ebendiese Weise um die Stadt, beim siebten Mal schließlich mit Kriegsgeschrei, woraufhin die Mauern Jerichos einfielen und die Stadt eingenommen wurde.
Dies wäre eine augenscheinliche Vorlage für eine zweifache Abfolge der sieben Posaunen in ihrer zeitlichen Einordnung. Sollte das Kriegsgeschrei am siebten Tag dem lauten Ruf des Engels in Offenbarung 18 entsprechen, so wäre dies ein Hinweis darauf, dass die endzeitliche Wiederholung der Posaunen entsprechend vor dem Ende der Gnadenzeit beginnt und vermutlich bis in die Tage nach deren Abschluss hineinreicht, da die letzten drei Posaunen als besondere Wehen angekündigt werden (Off 8:13), welche die Menschen nicht mehr dazu bewegen, „Buße von den Werken ihrer Hände“ zu tun (Off 9:20).
Die hier vorgestellten Überlegungen beziehen sich hauptsächlich auf das übergeordnete Konzept der geschichtlichen Verortung der sieben Posaunen und noch kaum auf ihre Auslegung. Verschiedene Schlüssel zu einer eingehenderen Grundlage für die Auslegung der Posaunen lassen sich – und dies trifft auf alle Inhalte des Buches der Offenbarung zu – anhand des Vergleichs der dort dargestellten Motive mit ihrer Verwendung in anderen biblischen Büchern (v.a. des Alten Testaments) finden. Für die historische Auslegung gibt es dazu schon umfangreiches Material, nicht zuletzt Uriah Smiths Daniel und die Offenbarung. Was die endzeitliche Bedeutung der sieben Posaunen betrifft, wird Gott seinen Kindern die Erkenntnis zur gegebenen Zeit offenbaren.












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